McDonald's setzt auf Unterflursystem von SULO
Ein erster Schritt mit Signalwirkung: In Villach kommt erstmals in ganz Österreich ein Unterflursystem bei McDonald's zum Einsatz. Franchisenehmer Karl Jurak setzt mit der Einführung mehrerer Unterflurcontainer auf ein nachhaltiges Recyclingkonzept, das nicht nur die Umwelt entlastet, sondern auch die Effizienz im Restaurantbetrieb spürbar verbessert.
Was ist ein Unterflursystem?
Ein Unterflursystem – auch Unterflurbehälter genannt – ist ein Abfallsammelsystem, bei dem der Großteil des Behälters unterirdisch verbaut wird. Sichtbar bleibt an der Oberfläche meist nur eine schlanke Einwurfsäule. Das Prinzip spart Platz, hält Gerüche zurück und sorgt für ein deutlich saubereres Erscheinungsbild als klassische Müllcontainer. Genau diese Vorteile machen Unterflurcontainer inzwischen auch für die Gastronomie interessant – wie das Beispiel McDonald's zeigt.
Wenn Innovation auf Verantwortung trifft
Nachhaltigkeit beginnt oft mit kleinen Schritten – oder in diesem Fall mit einem System, das zum Großteil gar nicht sichtbar ist. Denn das Besondere an dem neuen Unterflursystem in Villach ist, dass die Sammelbehälter zu zwei Dritteln unter der Erde verschwinden. Was auf den ersten Blick wie eine unscheinbare bauliche Veränderung wirkt, bringt bei näherem Hinsehen zahlreiche Vorteile für Umwelt, Mitarbeitende und Stadtbild mit sich.
v.l.n.r. Stefan Gowitzke (Country Manager Deutschland & Österreich der SULO GmbH), Sarah Katholnig (Vizebürgermeisterin Villach), Simone Lampersberger (Sales Manager Villacher Saubermacher), Wolfgang Hierzer (Geschäftsführer von Saubermacher Villach) und Karl Jurak (McDonald’s Franchisenehmer).
Im McDonald’s Restaurant Villach von Franchisenehmer Karl Jurak kommt in Österreich eine innovative Lösung im Abfallmanagement zum Einsatz: Teilweise unterirdisch verbaute Müllsammelbehälter ermöglichen nicht nur effizientere Entsorgungsprozesse, sondern tragen auch aktiv zur Reduktion von Emissionen bei. Die kühle Umgebung unter der Erde verringert zudem die Aktivität geruchsbildender Bakterien, was zu weniger Geruchsbelästigung führt und das Handling für die Mitarbeiter so deutlich angenehmer macht.
So funktioniert das Unterflursystem bei McDonald's Villach
Die neuen Halbunterflur-Container integrieren sich nahtlos in die vorhandene Infrastruktur des Restaurants. Sie benötigen rund 50 % weniger Platz als konventionelle Sammelstellen – ein echtes Plus für die Umgebung. Gleichzeitig sorgt die konstante Kühle unter der Erde dafür, dass sich geruchsbildende Bakterien deutlich langsamer entwickeln. Für die Mitarbeitenden bedeutet das ein spürbar angenehmeres Handling beim täglichen Recycling.
Im McDonald's Restaurant Villach von Franchisenehmer Karl Jurak kommt damit erstmals in Österreich eine innovative Lösung im Abfallmanagement zum Einsatz: Der teilweise unterirdisch verbaute Unterflurcontainer ermöglicht nicht nur effizientere Entsorgungsprozesse, sondern trägt auch aktiv zur Reduktion von Emissionen bei. Die kühle Umgebung unter der Erde verringert zudem die Aktivität geruchsbildender Bakterien, was zu weniger Geruchsbelästigung führt und das Handling für die Mitarbeitenden zusätzlich erleichtert.
Hier gibt es das ausführliche Video darüber, wie McDonald's die Abfallsammlung an einem Standort mit hoher Kundenfrequenz mithilfe des Unterflursystems von SULO neu gedacht hat.
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Mehr InformationenDurch das größere Fassungsvermögen müssen die Behälter weniger oft entleert werden, was wiederum LKW-Fahrten und damit CO2 einspart.
Die neuen Halbunterflur-Sammelbehälter sind so konzipiert, dass sie sich nahtlos in die bestehende Infrastruktur integrieren und dabei mit fünf Kubikmetern pro Einheit deutlich größere Abfallmengen aufnehmen können als konventionelle Abfallcontainer.
Molok Domino: Die Technik hinter dem Unterflurcontainer
Die sogenannten Domino-Behälter stammen vom finnischen Unternehmen Molok, einem Tochterunternehmen der SULO Gruppe, die weltweit führend im Bereich nachhaltiger Sammel- und Entsorgungslösungen ist. Mit einem Fassungsvermögen von fünf Kubikmetern pro Einheit schluckt dieses Unterflursystem deutlich mehr Abfall als herkömmliche Container und muss daher auch seltener geleert werden. Die Folge: weniger LKW-Fahrten, geringerer Treibstoffverbrauch, reduzierte CO₂-Emissionen.
Durch das größere Fassungsvermögen müssen die Unterflurbehälter insgesamt weniger oft entleert werden, was wiederum LKW-Fahrten und damit CO₂ einspart. Die neuen Halbunterflur-Sammelbehälter sind so konzipiert, dass sie sich nahtlos in die bestehende Infrastruktur integrieren und dabei mit fünf Kubikmetern pro Einheit deutlich größere Abfallmengen aufnehmen können als konventionelle Abfallcontainer.
Franchisenehmer Karl Jurak ist überzeugt: „Nachhaltigkeit und ein bewusster Umgang mit wertvollen Ressourcen haben für uns höchste Priorität. Mit dem neuen Unterflursystem setzen wir ein klares Zeichen für umweltbewusstes Handeln und modernes Abfallmanagement."
Weniger Leerungen, mehr Wirkung
Bislang mussten die Abfallcontainer in Villach dreimal wöchentlich entleert werden. Dank der höheren Kapazität des Unterflursystems genügt nun eine Leerung pro Woche – durchgeführt von der Villacher Saubermacher GmbH, einem erfahrenen Partner im Bereich Abfallwirtschaft. Dieser einfache Schritt bringt eine Emissionsersparnis von rund 30 % und entlastet nicht nur die Umwelt, sondern auch die logistischen Prozesse.
Wolfgang Hierzer, Geschäftsführer von Saubermacher Villach, betont: „Nachhaltige Lösungen für Abfallmanagement und optimierte Recyclingprozesse sind nicht nur unsere Kernkompetenz, sondern auch ein großes Anliegen. So leisten wir gemeinsam mit McDonald's einen Beitrag für mehr Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft."
Auch Stefan Gowitzke, Country Manager Deutschland & Österreich bei SULO, hebt den Modellcharakter hervor: „Innovative Projekte wie dieses minimieren den ökologischen Fußabdruck und schaffen einen Mehrwert für alle."
Villach heute, Spittal morgen – und danach?
Nach dem Pilotstandort in Villach wurde bereits ein weiterer Betrieb von Karl Jurak in Spittal an der Drau mit dem neuen Unterflursystem ausgestattet. Weitere Restaurants können folgen – ein klares Bekenntnis zu langfristiger Ressourcenschonung und nachhaltigem Wirtschaften.
Die Initiative findet auch bei der Stadtpolitik Anklang. Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig sieht in dem Projekt ein positives Beispiel für verantwortungsvolles Handeln: „Villach ist Klima-Pionierstadt, eine von zehn großen Klima-Pionierstädten in Österreich. Wir nehmen das Thema sehr ernst, denn man muss anderen vorzeigen, dass es Lösungen gibt, die wirklich gut funktionieren. Wir haben uns angesehen, wie man den Müll aus Platzgründen auch unter die Erde bringen kann. Das ist ein Vorreiterprojekt, das hoffentlich viele Nachahmer findet."
Nachhaltigkeitsstrategie von McDonald's Österreich
McDonald's Österreich hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um Umweltschutz fest im Tagesgeschäft zu verankern. Bereits über 90 % der Abfälle in den mehr als 200 Restaurants werden getrennt und recycelt. 93 % der Gästeverpackungen bestehen inzwischen aus Papier oder Karton – mit dem Ziel, den Plastikanteil weiter zu reduzieren. Photovoltaikanlagen, Altölabpumpanlagen und Bioshredder sind längst Teil der Standardausstattung bei Neubauten.
Das zugrundeliegende Prinzip ist klar und konsequent: „Vermeiden, Verringern, Verwerten." Mit dem Unterflursystem in Villach zeigt McDonald's, wie sich dieses Prinzip auch auf infrastruktureller Ebene umsetzen lässt und wie regionale Initiativen ein starkes Zeichen für ökologische Verantwortung setzen können.
Fazit: Unterflursysteme als Zukunftsmodell für die Gastronomie
Mit der Einführung des Unterflursystems beweist McDonald's Villach, dass nachhaltiges Abfallmanagement nicht nur eine technische Frage ist, sondern Ausdruck einer Haltung. Was als lokales Pilotprojekt mit einem einzelnen Unterflurcontainer begann, hat das Potenzial, neue Standards in der gesamten Gastronomiebranche zu setzen. Denn wer heute in ein zukunftsfähiges Unterflursystem investiert, erntet morgen nicht nur mehr Effizienz, sondern auch mehr Vertrauen – bei Gästen, Mitarbeitenden und der Umwelt.
FAQ
Ein Unterflursystem ist ein Abfallsammelsystem, bei dem der Behälter größtenteils unterirdisch installiert wird. Nur eine schlanke Einwurfsäule bleibt oberirdisch sichtbar – das spart Platz, reduziert Geruchsbildung und sorgt für ein sauberes Erscheinungsbild.
Halbunterflur-Container wie das Modell Molok Domino benötigen rund 50 % weniger Platz als konventionelle Sammelstellen und fassen bis zu fünf Kubikmeter Abfall pro Einheit.
Dank der hohen Kapazität reicht bei McDonald's Villach heute eine Leerung pro Woche statt bisher drei – das spart rund 30 % an Emissionen ein.
Nach dem Pilotprojekt in Villach folgte bereits ein weiterer Standort in Spittal an der Drau. Weitere Restaurants von Franchisenehmer Karl Jurak könnten folgen.
Die SULO Gruppe ist ein international führender Anbieter von Sammel- und Entsorgungslösungen mit Hauptsitz in Frankreich. Mit über 2.300 Mitarbeitenden weltweit, acht Produktionsstandorten in Europa und rund 150 Millionen im Einsatz befindlichen Behältersystemen zählt SULO zu den zentralen Akteuren der globalen Kreislaufwirtschaft. Das Lösungs- und Produktportfolio reicht von klassischen Mülltonnen über digitale Tools bis hin zu intelligenten Unterflursystemen. Zur Gruppe gehören unter anderem die Marken Molok (halbunterirdische Sammelsysteme) und ORWAK (Lösungen zur Abfallverdichtung). SULO verfolgt die Vision einer Welt ohne Abfall und schafft Lösungen, die den Müll von heute zur Ressource von morgen machen.
SULO Deutschland mit Sitz in Herford verantwortet die Aktivitäten der Gruppe in der DACH-Region sowie in Zentral- und Osteuropa (CEE). Als zuverlässiger Partner von Kommunen, Entsorgern und Gewerbekunden bietet SULO Deutschland robuste Sammelsysteme, digitale Lösungen sowie umfassende Servicelösungen. Weitere Informationen auf sulo.de.
Die Saubermacher AG ist ein internationales Entsorgungs- und Recyclingunternehmen mit Sitz in Feldkirchen bei Graz. Das Familienunternehmen wurde 1979 von Hans und Margret Roth gegründet und ist kompetenter Partner für ca. 1.600 Kommunen und rund 42.000 Unternehmen. Der Betrieb beschäftigt rund 3.800 Mitarbeitende in Österreich, Deutschland, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien, Kroatien und Nordmazedonien. Mehr auf saubermacher.at.
McDonald's Österreich betreibt aktuell über 200 Restaurants und beschäftigt 9.600 Mitarbeitende aus 92 Nationen. Mehr als 90 % der Restaurants werden von 47 Franchisenehmer:innen betrieben, die zumeist als Familienbetriebe rund 50 Mitarbeitende pro Restaurant beschäftigen. Der Systemgastronomie-Marktführer bezieht als größter Gastronomie-Partner der heimischen Landwirtschaft bereits heute rund 70 % der für das gesamte Produktsortiment verwendeten Rohstoffe aus Österreich. Abfälle werden in jedem österreichischen Restaurant gesammelt, getrennt und zu über 90 % wiederverwertet. Weitere Informationen zum bisher Erreichten und den Zielen unter mcdonalds.at/care.
Fotocredit: SHOOTMEUP FILMPRODUKTION GMBH/ McDonald’s Österreich






















































